Die Faszination der Mathematik: Mathematik ist eine der ältesten Naturwissenschaften und kommt bereits seit mehr als 2.500 Jahren zur Anwendung. Vereinfacht kann gesagt werden, dass Lösungen für Probleme im täglichen leben in die Mathematik übertragen werden und mathematisch gelöst werden können. So werden Probleme aus dem realen Leben zu mathematischen Aufgaben und können mit Hilfe der Mathematik gelöst werden.
Beispiele für angewandte Mathematik
Angenommen, der Boden des rechteckigen Schlafzimmers soll durch einen neuen Teppichboden in Form von Auslegware optisch verschönert werden. Dazu ist es wichtig, wie viel Teppichboden benötigt wird. Dazu muss der Raum ausgemessen werden. Besitzt das Schlafzimmer beispielsweise eine Größe von sechs mal acht Metern, werden diese beiden Zahlen einfach miteinander multipliziert. Das Ergebnis lautet 48, es werden also 48 Quadratmeter Auslegware fuer das Schlafzimmer benötigt. Zur Lösung dieses realen Problems durch die Mathematik waren einfache Kenntnisse in der Geometrie, einem Teilgebiet der Physik und Kenntnisse im Multiplizieren ausreichend, um das Problem in Form einer mathematischen Aufgabe zu lösen. Dieses Grundprinzip liegt allen mathematischen Aufgaben zugrunde. Die Lösung verschiedener mathematischer Aufgaben ist die Lösung für Probleme in der Realität.
In vielen Wirtschaftsbereichen, wie beispielsweise Technik, Wirtschaft und Wissenschaft ist Mathematik unverzichtbar geworden. Eine unsichtbare, mathematische Aufgabe ist beispielsweise die vielleicht auch von Ihnen – beispielsweise beim Internet-Banking – benutzte mathematische Anwendung ist die Verschlüsselung elektronischer Daten, zum Beispiels von Passwörtern. Ständig ergeben sich neue Aufgabengebiete, häufig muss der zur Bewältigung dieser Aufgaben benötigte Lösungsweg erst gefunden werden. Aus diesem Grund besitzen Mathematikerinnen und Mathematiker.ausgezeichnete Berufsaussichten.
Die Spezialgebiete der Mathematiker
Mathematik beinhaltet eine Vielfalt von Teil- beziehungsweise Spezialgebieten. Teilgebiete der Mathematik sind Arithmetik, Geometrie, Logik, Gleichungen, Teilbarkeit, analytische Geometrie, Stochastik, Analysis, die Beschreibung physikalischer Felder, Funktionentheorie, Differentialgeometrie, Gruppentheorie, Mengenlehre in Kombination mit Logik, Kategorientheorie sowie die numerische Mathematik.
Die Philosophie der Mathematik
Die Philosophie der Mathematik beschreibt den Versuch des Mathematikers, den Gegenstand und den erkenntnistheoretischen Status mathematischer Sätze, sowie deren Verhältnisse zur realen Wirklichkeit zu klären. Mathematik funktioniert. Mathematik kann von jeder Person angewendet werden um erfolgreich Probleme, welche in der realen Welt existieren, zu lösen. Seine Vision beschrieb bereits Pythagoras mit den Worten ,,Alles ist Zahl”, ihren unaufhaltsamen Siegeszug begann die Mathematik aber mit Galilei, welcher sein Buch „Das Buch der Natur“ in mathematische Sprache verfasste. Modelle in der Mathematik beschreiben Probleme in der Realität, für die Lösungen benötigt werden. Durch die Lösung dieser mathematischen Aufgaben lassen sich Wahrheiten ableiten, welche zeitlos und objektiv sind.
Die Geschichte der Mathematik
Bereits in der Ära der Antike und ganz besonders seit Beginn des 19. Jahrhunderts wurden mathematische Theorien aufgestellt und präsentiert, in denen Aussagen enthalten sind, die als wahr angenommen wurden. Aus diesen, in den Theorien enthaltenen Aussagen, wurden weitere Aussagen abgeleitet, die wiederum als wahre Aussagen bezeichnet wurden. Diese Ableitung weiterer Aussagen erfolgte nach sogenannten, genau definierten Schlussregeln. Die anfänglich Aussagen in der Theorie von Aussagen werden als Axiome bezeichnet, Ableitungen aus diesen Axiomen werden Sätze genannt. Die Ableitung selbst ist stellt einen Beweis des Satzes dar. Für die Praxis weiterhin relevant sind Definitionen, welche Handwerkszeug in der Logik sind.